Feuchteschäden

Bauen wird auch als Kampf gegen das Wasser beschrieben. Hiervon sind auch neueste Gebäudekonzepte genauso betroffen wie alte Bauweisen und Bauarten.
Wohngebäude sind als komplexe Systeme anzusehen. Wird an einer Stelle eingegriffen, also baulich etwas verändert, verschiebt sich das bestehende Gleichgewicht der einzelnen Funktionseinheiten und ein Schaden kann sich einstellen.

Dämmen - Dichten - Isolieren
Um diese wesentlichen Grundbegriffe richtig zuordnen zu können einige Kurzbeschreibungen:
Dämmen:
Maßnahmen gegen Wärmeverlust und Schallschutz
Dichten: 
Maßnahmen gegen Wasserzutritt oder auch Austritt (bei Rohrverbin-
dungen) und zur Herstellung von luftdichten Bauteilen bzw. Anschlüssen
Isolieren:
Schutzmaßnahmen in der Elektrotechnik

Die Zutrittswege für Wasser in Gebäude sind vielfältig. Feuchtebelastete Bauteile können oft mehrere Gründe haben.
Neben einer Schädigung von Bauteilen oder an Rohrsytemen kann erhöhte Luftfeuchtigkeit vorliegen. Wasserdampf kondensiert dann an kritischen Oberflächen und zeigt sich als Feuchtstelle.

Durch unterschiedliche Aktivitäten produzieren wir Feuchtigkeit in unserem Wohnumfeld. Der Wassereintrag pro Person beträgt im Mittel 3 Liter pro Tag. Diese Wassermenge wird so nicht wahrgenommen, da sie dampf-
förmig in der Luft vorliegt. Die Feuchtigkeit muss permanent ausgetauscht werden, sonst kommt es unweigerlich zu Feuchteproblemen.
Hier sind gerade moderne Bauweisen durch dichte Außenwandbauteile besonders betroffen.

Energetische Sanierungen in älteren Gebäuden bedürfen einer gesonderten Betrachtung aus feuchtetechnischer Sicht. Nachträgliche Dämmmaß-
nahmen bergen entsprechende Risiken.

Wärme und Feuchte sind bauphysikalisch nicht zu trennen.
Hier führen Fehler leider oft zu Schimmelpilzbefall.

 

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für Schimmelpilze

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Feuchtemessung eines frisch eingebrachten Estrichs